Liza McConnell: "Landschaftsbilder"

17. Dezember 2004 - 13. Februar 2005

Bilder

Eröffnung: 17. Dezember 2004, 20:00 Uhr
Begrüßung: Dr. Franz Rudolf Zankl, Vorsitzender Kunstverein Langenhagen
Einführung: Veronika Olbrich, Kunstverein Langenhagen

Samstag, 18. Dezember 2004, 17:00 Uhr
Talkrunde: Tilo Schulz im Gespräch mit Liza McConnell

Die Ausstellung "Landschaftsbilder" von Liza McConnell (1973, New York) bildet den Abschluss des Jahresprogramms 2004, das unter dem Titel "Die verborgene Tat" steht. In fünf Ausstellungsprojekten wird darin die Wahrnehmung von unsichtbarer Realität untersucht.

Aus fluoreszierenden Lampen, alten Farbeimern, Handlupen, Mundwasser, Motorenöl und Baumwollwatte entwirft Liza McConnell einfache Projektoren, die überraschende Bilder erzeugen: Licht und Farbspiele lassen die räumliche Illusion von Landschaftsbildern entstehen, die beim Betrachten sinnliche Erfahrungen und romantische Gefühle auslösen. Die Bilder, die in Echtzeit projiziert werden, beruhen auf Materialien, die vom Betrachter leicht zu entschlüsseln sind. Das Erzeugen der Illusion und ihre Aufklärung finden damit gleichzeitig statt. Mit ihrer Arbeit lädt Liza McConnell zum Entmystifizieren von illusionen und Stereotypen ein. In diesem Vermittlungsprozess bleibt die Frage nach der Realität jedoch weiterhin offen.

Liza McConnell, Landschaftsbilder, 2004