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Mit der Ausstellung Kunst im öffentlichen Raum, Langenhagen bringt die Kunsthalle3000 skizzierte Kunsterinnerungen von BewohnerInnen der Stadt Langenhagen zusammen. Im Juni und Juli werden Menschen auf den Straßen Langenhagens angesprochen um eine Skulptur aus dem öffentlichen Raum aus Langenhagen zu skizzieren. Die Ausstellung, die als leerer Ausstellungsraum beginnt, füllt sich langsam mit den skizzierten Kunsterinnerungen. So entsteht eine wachsende Sammlung von subjektiven, zweidimensionalen Bildern – und eine kollektive, visuelle Erinnerung an die lebhafte Geschichte von Kunst im öffentlichen Raum in Langenhagen.

Die Stadt Langenhagen ist überregional bekannt für intensive Phasen der Realisierung von Projekten der Kunst in öffentlichen Raum. Diese Entwicklung setzte in den 1980er Jahren ein und führte zu fünf Bildhauersymposien. Die bundesweit beachtete Ausstellungsreihe "vor Ort – Kunst in städtischen Situationen" schloss in den 1990er Jahren an. Im Rahmen dieser Ausstellungsreihe, wurden jährlich
namhafte KünstlerInnen wie Yoko Ono, Karin Sander, Thomas Hirschhorn, Roman Signer und andere zu temporären Interventionen in den öffentlichen Raum eingeladen. Mit dem offen ausgeschriebenen Wettbewerb "99 Standorte" im Kontext der EXPO 2000 in Hannover gelang die letzte großangelegte Ausstellung von Kunst im öffentlichen Raum. Daher sind zahlreiche Kunstwerke von zum Teil international oder national anerkannten KünstlerInnen im Stadtbild von Langenhagen zu finden.

Kunsthalle3000 ist ein Projekt des deutschen Künstlers Thomas Geiger und ein einjähriger Gast im Kunstverein Langenhagen. Als Intervention innerhalb der Institution erzeugt die Kunsthalle3000 in diesem Jahr eine Reihe von Situationen, die sich an der Schnittstelle zwischen institutionellem / privatem und öffentlichem Raum befinden.

Finissage: Sonntag 28.7.
14 – 16:30 Uhr - Ein offenes Gespräch über die Geschichte von Kunst im öffentlichen Raum in Langenhagen, mit Thomas Geiger, Noor Mertens und weiteren eingeladenen Gästen.

Das Sommerprogramm 2019

Im Kunstverein wird im Sommer ein neuer, großer Gemeinschaftstisch installiert. Diese Aktion ist der Beginn eines Programms, bei dem die Sachen sprichwörtlich auf den Tisch gebracht werden. Das Kunstvereinsarchiv wird ab Juni sortiert und ab ende Juli im Kunstverein veröffentlicht. Kommen Sie vorbei um mehr über die Geschichte des Kunstvereins zu erfahren!

Programm:
5.8.19 – 14.8.19, 12:00 - 17:00
Freiraum für Gedanken und Bauwerke #2

15.8.19, 19:00
Offenes Gespräch über die Geschichte des Kunstvereins

17.8.19, 15:00
Sommerfest

Projekt für Kinder und Jugendliche zwischen 5-14 Jahren

Ganz nach der Devise ‚Freiraum für Alle!’ stellt der Kunstverein in diesem Sommer kleinen und großen Gestaltungswilligen seine Räume und Außengelände zur freien Entfaltung und Umsetzung eigener Ideen zur Verfügung. Nach Herzenslust darf gesägt, gehämmert, gebohrt, gebunden, gewebt, genäht und gemalert werden. Baumaterial ist vor Ort vorhanden und kann aus eigenen Kellern, Garagen oder auch spontan vom Sperrmüll mitgebracht werden.

Das Projekt wird begleitet von spannenden KünstlerInnen, die mit den Teilnehmenden zusammenarbeiten. Baumaterial ist vorhanden und kann aus eigenen Kellern, Garagen oder spontan vom Sperrmüll mitgebracht werden.

Jeden Tag von 12 bis 17 Uhr

Freie Teilnahme

Anmeldung unter mail@kunstverein-langenhagen.de

Offenes Gespräch über die Geschichte des Kunstvereins, mit eingeladenen Gäste. Sie sind herzlich eingeladen um eigene Fotos, Dokumente und Erinnerungen vom Kunstverein mitzubringen!

Sommerfest im Garten vom Kunstverein, zusammen mit Monopol e.V. und Maja Langenhagen. Feiern Sie/ihr das Ende des Sommers mit Musik, Snacks und Getränken!

ROOMS TO LET ist Arbeitsmethode und Ausstellungsreihe. Andrea von Lüdinghausen und Mareike Poehling stellen unter diesem programmatischen Titel Fragen zu Ausstellungsformen und Produktionsbedingungen künstlerischer Arbeit. Das Atelier in seiner herkömmlichen Form ist aufgelöst, stattdessen werden transitorische Räume wie Hotels, Pensionen oder Guesthouses genutzt. Für die Realisierung eines jeden Kapitels leben und arbeiten die Künstlerinnen über einen bestimmten Zeitraum an unterschiedlichen Orten in einem Hotelzimmer. Im Anschluß wird der Raum zu festgelegten Zeiten für das Publikum geöffnet.

ROOMS TO LET arbeitet international und bringt die Ausstellungsstücke und Fragestellungen des jeweiligen Kapitels regelmäßig zurück, um sie mit dem ursprünglichen Lebens- und Produktionsort Hannover zu verknüpfen. Durch den ständigen Wechsel der Perspektive wird ein stetiges Reflektieren und Neu-Justieren von Gedanken und Fragen erforderlich. Für das vierte Kapitel des Projekts ROOMS TO LET bietet Langenhagen eine perfekte Synthese aus Internationalität und lokaler künstlerischer Diskussion. Ein schwer zu greifender Ort, ein Ort mit ganz verschiedenen Gesichtern und ein Ort des Perspektivwechsels par excellence.

Der in Österreich geborene Künstler Ryslavy (1961, Judendorf) ließ sich Ende der achtziger Jahre in Brüssel nieder, wo er bis heute lebt und arbeitet. Der Output seiner Arbeit ist vielfältig und besteht, bei einer medienspezifischen Betrachtung, zum Beispiel aus Texten, Bildern, Skulpturen und Performances usw; sein Interesse konzentriert sich auf das Funktionsweise des Kunstsystem selbst, wie und in welchem Verhältnis Autorschaft und Originalität eine Rolle darin spielen, gepaart mit der Sichtbarkeit des Oeuvres eines Künstlers: Wirtschaft und Erfolg sind eng miteinander verbunden und berühren damit auch die Voraussetzungen, die es einem Künstler erlauben, materiell als Person zu überleben. Seine Arbeit liefert nicht nur eine ironisch-institutionelle Kritik der globalen Kunstwelt, sondern spielt auch auf die verletzliche Position des einzelnen Künstlers an, der zum Spielball des grenzenlosen Kunstmarktes geworden ist.

Kurt Ryslavy, Der österreichische Wein

Eine Ausstellung kuratiert vom amerikanischen Künstler Craig Drennen und Noor Mertens

Die Ambiguität und Illusion der Realität steht im Mittelpunkt des ambitioniertes Projekts Depiction, Again in dem die möglichen Bedeutungen zweidimensionaler Bilder zentrales Thema sind. KünstlerInnen aller Epochen haben mit der Bedeutung des zweidimensionalen Bildes gespielt, mit der Darstellung, Kopie, Wiederholung, Faksimile, Variation, Spiegelung und den vielfältigen Beziehungen, die die Bilder mit der von uns wahrgenommenen Realität haben. Mit den technischen Entwicklungen in Informationsbereitstellung und der Produktion von Bildern in den letzten rund 150 Jahren ist die Beziehung zwischen Bildern und Realität wie auch der Distribution dieser Bilder (und daher auch der Informationen) immer komplexer geworden.
Anstatt von einer Hyperrealität (einer Illusion der Wirklichkeit, die durch die visuelle Kultur geschaffen wird) auszugehen, fügt diese Ausstellung sich in die Tradition des Simulacrums ein. Das Bild der Welt entsteht auf der Grundlage dessen, was in den Medien gesehen wird. Die Realität basiert auf etwas, das die Menschheit selbst entwickelt hat (in Film und Medien). Es gibt kein Original mehr.

Dieses Projekt ist zusammengestellt in Kollaboration mit dem Künstler Craig Drennen. Während der Ausstellung wird die gesamte Ausstellungskonstellation einmal verändert, um einen anderen Blick zu ermöglichen. Die Arbeiten verdeutlichen in ambitionierter und vielschichtiger Weise den konstanten “Verrat” oder die Illusion der Bilder.

U.a. mit Werken von Shimon Minamikawa, Daan van Golden und Craig Drennen

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